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Mobilitätsschule "Nachhaltige Mobilität"

Junge Menschen erweitern mit dem Eintritt in das Erwachsenenalter und mit dem Erwerb des Führerscheins ihren Gestaltungsspielraum für ihr zukünftiges Mobilitätsverhalten. Da sie in der Regel noch keine Gewohnheiten im Hinblick auf die selbständige Nutzung des motorisierten Individualverkehrs entwickelt haben, sind FahrlehrerInnen in dieser Phase relevante Bezugspersonen für die FahrschülerInnen und treten als Experten/Expertinnen auf, deren Einstellungen, Normen und deren gezeigtes Verhalten die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen und neuen Mobilitätskonzepten begünstigen oder auch hemmen können. Aber auch ältere Menschen haben ab einem gewissen Zeitpunkt die Möglichkeit bzw. Notwendigkeit ihr Mobilitätsverhalten zu ändern, beispielsweise, wenn gesundheitliche Probleme auftreten. Diese unterschiedlichen Aspekte greift das Vorhaben auf, in dem ein Konzept für eine „Mobilitätsschule“ entwickelt und umgesetzt werden soll. Das Besondere an dem Projektvorhaben ist, dass die Umsetzung durch eine gleichberechtigte Kooperation zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft erfolgt und die Idee, ganz im Sinne von Co-Produktion und Co-Design bzw. dem Konzept der Citizen Science (BürgerInnenwissenschaft), aus dem Kreise der Praktiker­Innen stammt.

Aufgaben:

  • Existierende Ergebnisse und deren Umsetzung der Lehrinhalte
  • Erarbeitung und Erprobung des dreistufigen Lehransatzes
  • Wissenschaftliche Prozess-Evaluation und Begleitung
  • Öffentlichkeitsarbeit, Verarbeitung und Verstetigung der Prozesse
  • Koordination und Projektmanagement

Fördermittelnehmer:

Dialogik - gemeinnützige Gesellschaft für Kommunikations- und Kooperationsforschung mbH
Sophia Alcàntara (Projektleitung)
alcantara@dialogik-expert.de

Electrify-BW e.V.
Stefan Krüger
stefan.krueger@electrify-bw.de

Partner:

-

Projektlaufzeit:

24 Monate

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